Ich habe mir einen 3D-Drucker gegönnt. Klar, dass man dann auch sich Gedanken macht, was man so drucken könnte. Und da ich gerne mit Musikinstrumenten bastele, dachte ich mir, druck dir doch mal eins aus.

Hier seht Ihr die letzte Iteration. Ein Motor dreht die Trommel, welche mit kleinen Magneten bestückt ist. Jede „Spur“ besteht aus zwei Reihen von Magneten, welche sich jeweils – etwas versetzt – in der Polarität abwechseln. Die Halterungen und die Trommel sind 3D-gedruckt. Der Antriebsriemen ist aus einem Gummiseil mit Sekundenkleber in der geeigneten Länge zusammengeklebt. Hält erstaunlich gut. Der Ton wird über einen selbst gewickelten Pickup (Nagel + Kupferdraht) abgenommen. Der brushless-Motor erzeugt durch sein eigenes Magnetfeld einen zusätzlichen Dauerton – echt Spacy! Hat mich vom Klang her irgendwie an diverse Werke von Karlheinz Stockhausen erinnert. So kommt auch der Name des Instruments zustande.